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09.08.2016, 21:16 Uhr
„Gute Entwicklung im Rotenburger Wohnungsbau“
Rathaus antwortet auf Anfrage von Ratsherr Bargfrede zu Bautätigkeiten in der Stadt
„Über 210 neue Wohnungen in den vergangenen vier Jahren, dazu seitens der Stadt 108 Grundstücke für Bauwillige. Die Entwicklung der Bautätigkeit in Rotenburg verläuft positiv“, berichtet der Ratsherr und Finanzausschussvorsitzende Heinz-Günter Bargfrede. Dies gehe aus einer Anfrage hervor, die er an das Rathaus geschickt habe, um für seine CDU-Stadtratsfraktion eine bessere Grundlage für weitere Entscheidungen in Sachen Wohnungsbau und Baugebietsausweisung zu schaffen.
Die CDU Rotenburg mit Anwohnern des Stockfothswegs im Gespräch
Unter den 221 Wohnungen fänden sich demnach allein 89 städtisch geförderte in den Baugebieten Stockforthsweg und Brockeler Straße sowie im Hemphöfen 2a – alles im Stadtrat umstrittene Projekte der vergangenen Jahre. „Es war richtig, dass wir uns damit durchgesetzt haben, dass die Stadt im Hemphöfen nicht selbst als Bauträger auftritt, sondern den Wohnungsbau in privater Hand zu belassen und lediglich fördernd in Erscheinung zu treten“, kommentiert der Vorsitzende der CDU-Fraktion Dr. Klaus Rinck. "Die Entwicklung der Baugebiete im Stockforthsweg hat ganz klar die CDU initiiert," so Rinck weiter. Dass die Baugebiete erst spät entstanden und nicht im direkten zeitlichen Anschluss an das Baugebiet Knickchaussee, halten die Christdemokraten allerdings für einen Fehler. „Wir wollten Baugebiete entwickeln, um den Bedarf der noch heute über 200 Bauwilligen in dieser Stadt zu decken. Dies hat Rot-Grün lange verhindert. Eine Entscheidung für diese wichtigen Projekte kam nur zustande, weil die Mehrheitsgruppe zerbrach und einige vernünftige Ratskolleginnen der SPD mit uns und dem damaligen Bürgermeister Eichinger für die Weiterentwicklung Rotenburgs stimmten“, stellt der CDU-Vorsitzende Eike Holsten heraus, der damit auch für den Wahlkampf deutlich macht, wer für verantwortliche Politik in den vergangenen Jahren Garant gewesen ist. „Das Baugebiet Stockforthsweg und die so wichtige Entwicklung der Stadt hätte es unter anderen Vorzeichen nicht gegeben“, ist Holsten überzeugt. „Daher bin ich froh, dass wir uns aus der Opposition heraus verschiedentlich im Stadtrat haben durchsetzen können“, so der CDU-Vorsitzende. Die Entwicklung und der baldige Verkauf des zweiten Bauabschnitts Stockforthsweg müsse für die Verwaltung jetzt Vorrang haben, „damit junge bauwillige Familien Rotenburg auch weiterhin ihre Heimat nennen können". In Sachen Wohnungsbau im Stockforthsweg II haben sich die Christdemokraten bereits festgelegt und sehen sich durch ihre neuerliche Anfrage bestätigt. Deren Fraktionsvorsitzender Rinck bekräftigt: „Kein mehrstöckiger Wohnungsbau im Stockforthsweg II, mit diesem Versprechen gehen wir in den Kommunalwahlkampf.“ Der Bedarf an Wohnungen werde in der Stadt gedeckt, die Zahlen sprächen für sich. Allein in den kommenden Monaten entstünden weitere 50 Wohnungen, im Bau befänden sich 80, darunter 22 sozial geförderte. Gerade eine behutsame Verdichtung der Innenstadt sei den Christdemokraten daher ein Anliegen. Die Nachfrage nach Wohnungen in der Innenstadt sei da und werde von Investoren gedeckt, so Holsten und Rinck abschließend.

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